Várkert Bazár

Neben unserem Design Hotel Lánchíd19 finden Sie den berühmten Burgbasar von Budapest. Entzückende Atmosphäre im neorenaissance Mantel. Eine markante Umgebung mit der Burg und dem Duft der Donau. Ein Blick auf die im 15. Jahrhundert gebauten, sogenannten Kortina- und Stirnwände.

Die Funktionen war ursprünglich für den militärischen Dienst des Gebietes vorgesehen . In den Jahren um 1530 wurden die Kasematten und Korridore für den händischen Wassertransport in die Burg gebaut. Zur Befestigung des Flussufers wurden Kortinawände gebaut und in das so geschütze Gebiet wurden danach die Ställe und Läger errichtet. Nach der Zurückeroberung von Buda verlor die Burg an ihrer militärischen Bedeutung. Die Burgwände bekamen eine bürgerliche Aufgabe. Sie dienten fortan als Stützwände der Burggärten und überließen dieses Gebiet der Stadt.

Der Stadtteil „Wasserstadt“ (auf ungarisch Víziváros) wurde immer größer und der Palast wurde immer bedeutender. So trafen die Oberen derStadt die Entscheidungen über die Entwicklung der Umgebung, der Kettenbrücke (auf ungarisch Lánchíd), des Ufers und der königlichen Residenz.

Die ersten Pläne sind Ferenc Reitter zu verdanken. Auf diesen Plänen basierend begann Miklós Ybl mit seiner Arbeit. In der ersten Planung stellte er sich eine Halle vor. Die Stadt traf jedoch eine andere Wahl. Sie planten hier einen großen Platz der Begegnung und aus wirtschaftlichen Gründen Geschäfte im Neorenaissance Stil. Dies alles in einem großen Gebäudekomplex um hier einen neuen Anziehungspunkt zu schaffen. Die Arbeiten des Burgbasars fingen im Jahr 1875 an. Bis 1882 baute man den neuen Komplex, der aus den vorhanden Gärten in einen englischen Park umgewandelt wurde, so gab man dem Ganzen einen neuen Rahmen, durch eine feine Mischung aus der Vergangenheit und neuen Funktionen. Ybl schuf keine einfachen Gebäude. Es wurde eine Komposition einer einzigartigen Einheit geboren. Die Einheit des Gardistenpalastes, Mietshäusern, der Donau, der Gärten und des Palastes. Es wurde eine Arkadenstraße mit mehreren Etagen, dorischen Balken, Steinbalustraden, einer Pergola mit Steinsäulen, Löwen und einem Tor mit Tympanon, geschaffen. Er kreierte eine faszinierende Umgebung, jedoch ließen die Mieter leider lange auf sich warten. Mit der Zeit siedelten sich hier viele Künstler an, die sich untereinander gedanklich befruchteten.

Hier gestaltete zum Beispiel János Fadrusz die Reiterstatue von König Matthias Corvinus und die Pressburger Statue von Maria Theresia, oder János Istók die Bem-Statue und Miklós Ligeti die Anynimus-Statue, welche im Stadtpark zu sehen ist. Unter den Arkaden amtierte der Budaer Industrieverein der Frauen, hier arbeitete die Bildhauerschule der Damen und es ließ sich die historische Portrait-Gallery nieder.

Im II. Weltkrieg erlitt der Basar schwere Schäden. Die Wiederherstellung erfolgte zwischen 1957 und 1961 nach den Plänen von László Borsos und Ferenc Kacziba. Wegen der Renovierung und der Bauarbeiten der Straßenbahnlinie des Kais, mußten einige Teile der Komposition leider abgerissen werden.

In 1961 erhielt der Burgbasar noch mehr Funktionen. Hier arbeitete der legendäre Budaer Jugendpark und gab für Konzerte und andere Musikereignisse ein Zuhause. Für eine solche Beanspruchung war der Basar aber leider ungeeignet. Nach einem Konzert viel die Steinmauer der Treppe zum Eingang zusammen. Da der Zustand des Burgbasars immer schlechter wurde, wurde er recht bald zugemacht.

Die Sanierung des Burgbasars folgte ab dem Sommer 2013, in zwei Etappen, bis zur Übergabe im August 2014. Das Denkmal wurde um ein Veranstaltungszentrum, einen Renaissance-Garten und eine Tiefgarage bereichert.


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